Kammerkonzerte

Die Kammerkonzerte der Jungen Kantorei erweitern das musikalische Angebot der Jungen Kantorei um kleine Konzerte in vertrauter Atmosphäre. Jährlich finden drei bis vier Kammerkonzerte mit unterschiedlichen Künstlern (Instrumental- und Vokalensembles) statt.

Die Sängerinnen und Sänger der Jungen Kantorei verbindet eine große Leidenschaft für Musik, und sie engagieren sich dafür, auch diese musikalischen Formen als Veranstalter zu fördern und zu Gehör bringen zu können. Die Kammerkonzerte bieten jungen, begabten Musikerinnen und Musikern ein Forum.

Die Kammerkonzerte finden jeweils Freitag, 20 Uhr, Wartburgkirche Frankfurt (Hartmann-Ibach-Straße/Hallgartenstraße) statt. Karten zu 15 Euro / ermäßigt 10 Euro sind nur an der Abendkasse erhältlich.

Das Programm für die Kammerkonzerte 2017 folgt bald an dieser Stelle!


Archiv Kammerkonzerte

2.9.2016: „KONTRASTE“
Kammerkonzert mit dem Ensemble Chayenne (Blockflöte, Violine, Cello und Tanz)

Werke von der Renaissance bis zur Moderne. Barocke Klänge mischen sich mit zeitgenössischem Tanz, Blue-Notes treffen auf die warmen Töne der Blockflöte und weltliche berührt geistliche Musik. Die Visualisierung der Musik durch den Tanz setzt dabei spannende Akzente.

Martina Köhler (Blockflöte), Marie Deller (Blockflöte, Violoncello), Kerstin Fahr (Blockflöte, Violine), Katarzyna Kizior (Tanz)

17.06.2016: Rhein Main Ensemble: „.sing loud unto the Lord with a joyful voice…”
Chormusik von Weelkes, Becker, Reger, Herzogenberg und Wolf.
Cello solo: Marie Deller
Klavierabend

Lukas Rommelspacher spielt Werke von Bach, Beethoven, Ravel, Schumann und Stravinsky

 

 

 

 

 

Kammerkonzert Advent 2015Sehet, welch eine Liebe – Adventliche a-capella-Chormusik

Werke von Schütz, Homilius, Brahms, Becker, Lauridsen und anderen

Kammerkonzert am 11092015Musik aus der Ferne – Duette für Bass- bis Sopraninoflöte vom 16. bis zum 21. Jahrhundert

Ein breites Spektrum aus virtuosen, klanglichen und expressiven Möglichkeiten entfalten die beiden preisgekrönten Blockflötistinnen Sabine Ambos und Marie Deller in diesem Duokonzert. Auf dem Programm stehen Duette von Orlando Gibbons, Nathaniel Giles und Georg Philipp Telemann, europäische Volksliedbearbeitungen von Bernhard Glaßner, Rodion Shchedrins Music from afar und Theodor Köhlers Artemis und Persephone, welches Sabine Ambos und Marie Deller gewidmet ist. Dabei sind auch geradezu experimentell wirkende Klänge der Alten Musik zu hören, wie in Giles‘ Miserere – a lesson of descant in 38 proportions, bei dem die beiden Flötenstimmen in atemberaubenden rhythmischen Konstellationen geführt werden.

 

“Was je die Romantik von Elfen geträumt hat” – Liederabend mit Werken von Johannes Brahms und Richard Strauss

Vanessa Diny, Sopran
Alexey Pudinov, Klavier

Vanessa Diny und Alexey Pudinov entführen Sie in die romantische Epoche der deutschen Liedkunst von Johannes Brahms und Richard Strauss.
Die ausgewählten Werke von Brahms und Strauss erzählen von lauen Sommernächten, von versteckten Sehnsüchten und von glühenden Liebschaften.
Richard Strauss vertonte in seinen „Mädchenblumen“ vier Gedichte von Felix Dahn. In diesem Liederzyklus werden vier verschiedene Blumenarten beschrieben, um die romantisch idealisierten weiblichen Wesensarten wie Sanftmut, Lebhaftigkeit, innige Hingabe und magische Anziehung metaphorisch darzustellen.

 

Ein Abend in italienischer Stimmung – Werke von Domenico Gabrielli, Johann Sebastian Bach, Giuseppe Sammartini und Antonio Vivaldi

Marie Deller, Barockcello
Flora Fabri, Cembalo

Als einer der ersten Komponisten ließ Domenico Gabrielli das Cello bei seiner Sonate für Barockcello und Basso Continuo aus seiner Rolle als Begleitinstrument heraustreten und den solistischen Part beim Musizieren übernehmen. Wie Gabrielli bei seiner G-Dur-Sonate schreibt auch Johann Sebastian Bach bei der 5. Suite die Cellostimme in der sogenannten “italienischen Stimmung”. Das Besondere bei dieser Stimmung ist, dass die leere A-Saite des Cellos einen Ton tiefer – also auf G – gestimmt wird und durch diese Scordatura (=mit Absicht verstimmte Saiten) andere Klänge möglich werden. Eine spätbarocke Sonate des italienischen Komponisten Giuseppe Sammartini und eine Sonate von Antonio Vivaldi für Cello und Basso Continuo ergänzen das Programm dieses außergewöhnlichen musikalischen Abends.